Saint-Gobain Gypsum

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Germany: eight points! Saint-Gobain Gypsum International Trophy. Auch auf internationaler Ebene machten die deutschen Gewinner der Rigips Trophy trotz harter Konkurrenz eine gute Figur. Mit Detlef Damm belegte der deutsche Akustik-Preisträger auf der Final-Gala in London in dieser Kategorie den 2. Platz. (Foto: Saint-Gobain Rigips)

Freude und Enttäuschung bei den deut­schen Teilnehmern lagen dicht beiei­nander auf der Abschluss­-Gala der Saint­-Gobain Gypsum International Trophy Anfang Juni in London. Von den insgesamt acht Gewinnerobjekten der deutschen Ri­gips Trophy waren vier für den internatio­nalen Vergleich in London vertreten:

Kategorie Trockenbau: Baierl & Demmelhuber, Töging, mit dem Objekt Mi­litärhistorisches Museum, Dresden  
Kategorie Akustiksysteme: Möbel Damm, Templin, mit dem Objekt Hör­saal der Humboldt­ Universität, Berlin
Kategorie Shop­/Präsentationsflächen: Sybatech, Jüchen, mit dem Objekt Rhein­park­-Center, Neuss
Kategorie Wohnbau: Okel, Diemelstadt,mit dem Objekt Hirschapotheke, Warburg.

Die Konkurrenz war sehr hart. 65 Aus­bau­-Unternehmen aus 28 Ländern, da­ runter auch Wettbewerber aus Amerika, Asien und Afrika, stellten ihre Objekte vor. Schon am Nachmittag vor der Preisverlei­hung waren die Objekte in einer Ausstel­lung zu begutachten. Die Erkenntnis: Nicht nur in Deutschland gibt es guten Trocken­bau! Es war schon erstaunlich zu sehen, mit welchem Geschick und mit welchen Ideen in z. T. fernen Ländern trocken ausgebaut wird. Diese Erkenntnis hielt die Spannung für den Abend hoch.

Mit dem Schiff ging es dann die Thames abwärts zur Abschlussveranstaltung nach Grennwich. Dort wurde in der prächtigen Kulisse des Maritimmuseums eine berau­schende Gala mit rund 350 Gästen gefeiert und die internationalen Gewinner gekürt. Knapp am Sieg vorbei schrammte Detlef Damm mit seinem Hörsaal in der Hum­boldt­ Universität in der Kategorie Akustik. Angesichts der knallharten Konkurrenz freuten sich aber alle deutschen Teilnehmer mit ihm über den 2. Platz und gratulierten ihm von Herzen.

Nicht ganz so glücklich lief es mit dem Militärhistorischen Museum von Baierl & Demmelhuber. Von vielen - auch ausländischen Teilnehmern - als Geheimfavorit für die Königskategorie "Trockenbau" gehandelt, schaffte es das Objekt aber nicht auf das Siegertreppchen. (Aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde geflüstert, das Objekt sei auch bei der internationalen Jury ganz oben auf der Liste gewesen, aber das deutsche Verteidigungsministerium als neuer Eigner des Objekts habe angesichts der weitreichenden Vermarktungsanforderungen im Zusammenhang mit der Trophy mit der Zustimmung gezögert...) - Viel Gelegenheit für trübe Gedanken hatte Johannes Demmelhuber aber nicht. Erst trösteten ihn alle deutschen Trockenbauer, dann riss alle das bunte Show- und Unterhaltungsprogramm des Galaabends mit.

Auch am darauffolgenden Tag kam keine Langeweile auf: Weitere Touren auf der Thames, eine Rundfahrt mit dem "London Eye", dem Riesenrad am Fluss, sowie jede Menge Sightseeing und natürlich das obligatorische "pub crawl" am Abend machten die drei Tage in London für die deutschen Trockenbau-Unternehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

(Foto: Saint-Gobain Rigips) Gleich neben dem Tower und der Tower Bridge logierten die deutschen Ausbauunternehmer sowie deren Rigips-Berater. Für drei unvergessliche Tage mit randvollem Programm aus lauter Highlights sorgten die Gastgeber der britischen Saint-Gobain-Gruppe und die deutsche Rigips.